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Betätigungsbereiche von Textilkonservatoren/-restauratoren

Je nach Betätigungsbereich von Textilkonservatoren-Restauratoren ergibt sich die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Berufsgruppen.
Selbstständig tätige Textilkonservatoren-Restauratoren bearbeiten textile Objekte von Museen, Privatsammlern, Kunsthändlern, Kirchgemeinden und anderen Religionsgemeinschaften, politischen Gemeinden, Vereinen, Denkmalpflege- und archäologischen Ämtern. Dabei suchen sie in engem Austausch mit den Eigentümern, Erwartungen und Vorstellungen sowie berufsethische Grundsätze für den Erhalt von Kunst- und Kulturgut auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen. Idealerweise wird zusammen ein Massnahmenkonzept für die Konservierung-Restaurierung entworfen und der Auftraggeber für die weitere Erhaltung seiner Objekte geschult.

In grösseren Museen arbeiten Konservatoren-Restauratoren aus verschiedenen Fachbereichen mit Sammlungskuratoren und Museumstechnikern zusammen. Sie sind neben der Konservierung-Restaurierung auch für die Einrichtung von Ausstellungen und Depots sowie für die Zustandskontrolle, die Verpackung, den Transport und den Empfang von Leihgaben verantwortlich.

Bearbeitung textiler Raumausstattungen

In Innenräumen befinden sich viele Textilien und textile Elemente, wie Vorhänge, Möbelpolster, Teppiche, Wandbespannungen und anderes mehr. Textile Raumausstattungen sind Teil eines Ganzen bestehend aus Raumhülle, Architektur, und Interieur. Um den Erhalt solcher Objekte bemühen sich neben Textilkonservatoren-Restauratoren Kolleginnen und Kollegen anderer Fachrichtungen, Denkmalpfleger, Bauforscher, Architekten, Statiker und Klimatechniker. Bei Gebäuden handelt es sich zudem oft um “belebte” Objekte; sie werden weiterhin bewohnt, dienen als Arbeits- oder Repräsentationsräume oder sind selbst eine Ausstellung. Um ein solches Ensemble in seiner Ganzheit zu erhalten, und gleichzeitig sinnvoll nutzen zu können, ist es zweckmässig, für die Projektierung von Massnahmen alle Beteiligten von Anfang an einzubeziehen.

Bergung und Behandlung archäologischer Textilien

Immer wieder werden Textilien in archäologischem Zusammenhang gefunden. Da oft kleinste Überreste von textilem Material im Fundkomplex aufschlussreiche Informationen liefern können, ist der frühzeitige Einbezug eines Textilkonservators-Restaurators wichtig. Damit wird eine objektgerechte Bergung ebenso gewährleistet, wie die anschliessende Lagerung bis zur Weiterbehandlung.

Auseinandersetzung mit Materialkombinationen

Materialkombinationen mit Textilien befinden sich zum einen an vielen Alltagsgegenständen, wie z. B. Möbeln. Daneben gibt es viele frühere wie zeitgenössische Kunstwerke, die nur teilweise aus textilen Materialien bestehen. Die Erhaltung solcher Objekte erfordert immer wieder die Zusammenarbeit von Konservatoren/-restauratoren verschiedener Fachrichtungen. Geht es um die Planung von Konservierungsarbeiten an zeitgenössischen Textilkunstwerken, sollte die Rücksprache mit noch lebenden Kunstschaffenden genutzt werden.

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KONTAKT zur fachgruppeS ÜBER: Iona Leroy | TEXTIL@SKR.CH